Zombie im Cocktail-Lexikon


Um es vorneweg zu sagen, der Cocktail Zombie trägt seinen Namen nicht zu Unrecht und man kann sich nach dessen Genuss leicht in die Rolle des damaligen Namensgebers versetzen. So wurde dieser einst in den dreißiger Jahren erfunden, als ein Barkeeper einem verkaterten Freund, der vor seinem Abflug nach San Francisco in dessen Restaurant vorbeischaute, einen solchen Cocktail mixte. Nachdem dieser drei solche Cocktails intus hatte, ging er und machte sich auf seinen Weg Richtung Flughafen. Als er dann mehrere Tage später zurückkam, beschrieb er, dass er sich den ganzen Flug über wie ein Untoter gefühlt habe und wenig vom Flug mitbekommen hatte. Aus dieser Geschichte resultierte somit der Name Zombie. Heute gibt es für den Zombie zahlreiche Rezeptvariationen, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie sich alle im Wesentlichen aus drei bis sechs Sorten Rum zusammensetzen. Dazu gesellen sich diverse Fruchtsäfte, die jedoch den Effekt keineswegs verschmälern. Vielmehr läuft man aufgrund des milden Geschmackes Gefahr, die Hochprozentige Wirkung nicht zu erkennen und sich am nächsten Tag als wahrer Zombie zu fühlen.


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