Varianten im Cocktail-Lexikon


Die ersten Cocktails, die in Nordamerika gemixt wurden, bestanden aus übel schmeckendem Whiskey und Zutaten, die ihn geschmacklich verbessern sollten. Diese Zutaten waren in erster Linie Zucker, Honig und Fruchtsäfte. Später wurden daraus die ersten Longdrinks. Erst nachdem die Auswahl an Spirituosen und nichtalkoholischen Substanzen immer größer wurde, schuf man die ersten Cocktails, die teilweise noch heute getrunken werden.

Zu dem Oberbegriff Cocktail gehören daher sämtliche Mixgetränke, die Longdrinks bilden eine eigene Cocktail-Kategorie. Verfeinerte Longdrinks sind Getränke wie Gin Fizz, Caipirinha oder Tropical Drinks. Ihnen ist gemein, dass sie aus einer geringen Anzahl von Zutaten bestehen.

Neben den hübschen, bunten und wohlschmeckenden gekühlten Mixgetränken, die von jedem sofort als Cocktail erkannt werden, gehören auch heiße Mixgetränke dazu, wie zum Beispiel der Irish Coffee mit Whisky, der Pharisäer mit Rum, der Eierpunsch als Mixgetränk aus Wein, Sahne und Eierlikör, der Tee-Punsch oder der Cafe Amsterdam mit Eierlikör, um nur einige aufzuzählen. Den meisten dieser wohlig warmen Getränke werden neben den Grundsubstanzen noch Sahne, Gewürze oder Eigelb beigefügt.

Es gibt kleine und große Cocktails, also neben den Longdrinks auch die Shortdrinks, wie der appetitanregende Aperitif und der die Verdauung anregende Digestif. Zu den großen Cocktails gehören auch die Fancy-Drinks. Sie bestehen aus einer Reihe von Zutaten und werden oft mit Sahne oder Kokoscreme verfeinert, wie der Swimmingpool oder der Pinha Colada.

Aber nicht jeder Cocktail ist ein alkoholisches Getränk. In jüngster Zeit werden in Cocktailbars auch nichtalkoholische Mixgetränke angeboten. Auch sie werden aus einer Reihe von Zutaten in demselben Verfahren hergestellt, wie ihre alkoholischen Verwandten und stehen ihnen geschmacklich in nichts nach.


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