Portwein im Cocktail-Lexikon


Der traditionelle portugiesische Portwein wird in verschiedene Typen untergeordnet. Der White Port ist wird normalerweise gekühlt vor dem Essen serviert, der Ruby Portwein gilt als Dessertwein. Angeblich soll er mit Wasser, Zimt, Nelken und Zucker als Erkältungssirup dienen. Der Tawny Port ist ein Wein der zur Verdauung dienen soll. Traditionelle Portweingläser ähneln den Likörgläsern.

Aufgrund des relativ hohen Alkoholgehaltes ist der Portwein in kleinen Gläsern zu servieren, die eine Nelkenform haben, um das Aroma besser aufzunehmen. Der White Port wird aus weißen Trauben hergestellt und lagert etwa drei Jahre. Die typischen Süßegrade werden beim White Port vergeben. Ruby Port wird aus roten jungen Trauben hergestellt. Der Reifungsprozess dauert etwa drei Jahre.

Der Tawny Port wird aus roten, reifen Trauben hergestellt und hat ebenfalls eine Reifung von circa drei Jahren, jedoch wird der Tawny Port danach in Pipen (kleines Fass) umgefüllt, um schneller oxidieren und altern zu können. Eine Unterscheidung dieser Portweine ist auf folgende Begriffe zurück zu führen. Old Tawny heißt dass der Portwein in Pipen gelagert wird und verschiedene Lagerungszeiten vorhanden sind.

Colheit bedeutet, dass der Wein mindestens 7 Jahren lagerte. Colheitweine haben immer den Jahrgang auf dem Etikett vermerkt. Der Vintage Port ist einer der seltensten und teuersten Weine. Nur Spitzenjahrgange werden damit ausgezeichnet. Der Late Bottled Vintage Port ist ein Verschnitt mehrerer Trauben eines Jahrgangs und lagert etwa 4-6 Jahre. Vintage Character Port ist ein Verschnitt der besten Jahrgänge, erreicht aber nicht die Qualität eine Vintage Port. Der Reserve Port ist ein Qualitätswein. Garrafeira bedeutet eine seltene Art und der Single Quinta kann jeder Art zugehören.


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