Likör im Cocktail-Lexikon


Insbesondere süße Cocktails enthalten meistens einen oder mehrere Anteile an Likören. Der Markt bietet eine sehr große Auswahl, die nicht unbedingt alltäglich sind. Fruchtliköre wie Aprikose, Kirsche, Banane, Johannisbeere usw. sind in so ziemlich jedem Supermarkt erhältlich und haben einen entsprechend großen Bekanntheitsgrad. Dasselbe gilt für den guten alten Eierlikör, den Kakao- oder Kaffeelikör und die verschiedenen Kräuterliköre. Aber es gibt auch Likörarten, von denen man vielleicht noch nie gehört hat und die wirklich nur im Fachhandel erhältlich sind.

Der Violette (Veilchen) ist einer dieser Exoten. Er besteht aus vielfältigen Zutaten, die Farbe und der Duft erinnern jedoch stark an das Veilchen. Der Clément Creole ist ein Likör aus Martinique auf Rumbasis mit Gewürzen und Bitterorangen. Eine Mischung aus 48 Aromen auf Armagnacbasis enthält der Izarra, ein französischer Likör, den es in den Farben gelb und grün gibt. Ebenfalls aus Frankreich stammen der Noyeau mit einer Basis aus Pfirsichkernen und der Suze, ein Bitter aus Enzian und weiteren Aromen.

Der Yukon Jack ist ein kanadischer Whiskylikör mit Kräutern und Zitrusfrüchten, ähnlich dem Southern Comfort aus den USA, der aus einer Bourbonbasis mit Pfirsichen und Zitrusfrüchten besteht. Ein anderer Whiskylikör, jedoch schottischen Ursprungs, ist der Glayva, der seinen Geschmack verschiedenen Gewürzen und Kräutern verdankt.

Der Kahlua, ein mexikanischer Likör aus Zuckerrohr, Vanille und Kaffee wird z. B. für den Banana Kahlua benötigt. Um einen Barracuda zu mixen, ist Galliano, ein itallienischer Kräuterlikör erforderlich. Und der in Europa erst in den letzten Jahren verbreitete Zuckerrohrlikör Cachaça ist die Grundlage für den Caipirinha.


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