Lebensgefühl im Cocktail-Lexikon


Mit dem Genuss eines Cocktails ist ein besonderes Lebensgefühl verbunden, er hat etwas Elegantes, Elitäres. Dementsprechend ist jede Cocktailbar ein Universum für sich. Schon in den frühen Hollywoodklassikern spielten Cocktails eine große Rolle und verbreiteten dieses besondere Flair. Und wer kennt nicht Tom Cruise in der Rolle des Brian Flanagan, der Nacht für Nacht als attraktiver Barmann die Herzen der schönsten Frauen New Yorks bricht?

Schriftsteller von Rimbaud bis Hemingway haben nicht nur selbst den exquisiten Trinkgenüssen gefrönt, sondern diese auch in ihren Werken verewígt.

Eine Hochphase hatte der Cocktail während der amerikanischen Prohibition 1920 bis 1933, da sich in den bunten Gläsern der Alkoholanteil gut verbergen ließ. Außerdem war es einfacher, hochprozentige Spirituosen zu schmuggeln, als große Mengen an Bier, Sekt oder Wein. Schriftsteller, Künstler und Intellektuelle trafen sich während dieser Zeit im legendären New Yorker Hotel Algonquin, um zu debattieren und sich dabei den Cocktail-Freuden hinzugeben.

So kann jeder Cocktail seine eigene Geschichte erzählen. Der Champagnercocktail hat Flair und Stil, wenn das Drehbuch Romantik verlangt, Clark Gable erobert Claudette Colbert mit einer White Lady und in schwüler Dschungelatmosphäre trinkt der Mann in Havanna den legendären Mojito. Kühle Großstadthelden hingegen bevorzugen den Manhattan.

Nicht nur jede Stimmung hat ihren eigenen Cocktail, sondern auch jede Tageszeit, der rassige und fruchtige Cocktail am Abend, der starke nächtliche Verzweiflungsdrink und das Katerfrühstück mit der Bloody Mary am Morgen danach.

Der besonderen Versuchung kann der Cocktailfreund zu jeder Tageszeit an jedem Ort der Welt erliegen und findet für jede Stimmungslage den richtigen Mix.


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