International Bartender Association im Cocktail-Lexikon


Die Cocktail-Bibel, das Verzeichnis der International Bartender Association (IBA) enthält nur eine exquisite Auswahl an Cocktails und es ist eine Ehre für jeden Bartender, wenn es einer seiner Kreationen gelingt, darin aufgenommen zu werden. Nach den Regeln der IBA darf ein Cocktail nicht mehr als fünf Zutaten enthalten, und zwar maximal eine Basis-Spirituose, nicht mehr als zwei weitere alkoholische Getränke und höchstens zwei alkoholfreie Flüssigkeiten.

Die Cocktails sind in die Hauptkategorien Long Drink, Pre Dinner und After Dinner unterteilt und darüber hinaus in über 30 Einzelkategorien.

Long Drink

Der Long Drink wird immer in einer größeren Menge, serviert. Sein Volumen kann bis 33 cl umfassen. Zu den Longdrinks zählen praktisch alle Familien, die aus einem Destillat, Likör, Fruchtsäften und Sirup bestehen. Es kann auch nur Likör oder Destillat und nur Fruchtsaft oder Sirup enthalten sein. Longdrinks werden direkt im Glas oder im Shaker zubereitet und mit Eiswürfeln serviert.

Pre Dinner oder Aperitif

Der Aperitif wird vor dem Essen getrunken. Er soll den Magen öffnen, um das Essen besser aufnehmen zu können. Aperitifs dürfen nicht zu süß und alkoholhaltig sein und haben häufig einen etwas bitteren Geschmack. Der Aperitif soll den Appetit anregen, darf dabei aber nicht die Geschmacksnerven irritieren.

After Dinner oder Digestif

Der Digestif wird entgegen dem Aperitif nach dem Essen genossen und darf daher süß und schwer sein. Häufig hat der auch als Dessert-Cocktail bezeichnete After Dinner eine Sahnebasis. Seine Aufgabe besteht darin, die Verdauung anzuregen.


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