Herstellung im Cocktail-Lexikon


Nachdem der Cocktail lange Zeit aufgrund seiner aufwändigen Zusammensetzung und des damit verbundenen relativ hohen Preises eher den besser verdienenden Leuten vorbehalten war, gehört er heute zu den beliebtesten Szene-Getränken. Der Phantasie der Barkeeper sind keine Grenzen gesetzt und es kommen immer wieder neue Variationen auf den Markt. Einige Kreationen sind nur von kurzer Dauer und verschwinden bald wieder in der Versenkung, andere erlangen Berühmtheit und werden zu Klassikern. Zu den Klassikern, die bereits in den 20er Jahren in den USA gemixt wurden, zählen der Mai Tai, die Bloody Mary, der Daiquiri, der Cuba Libre, der Manhattan und der Tequila Sunrise.

Die Karte einer modernen Cocktail-Bar hat dagegen fast den Umfang eines Taschenbuchs. Immer wieder werden neue Zutaten für Cocktails entdeckt und jede Cocktail-Bar hat ihre kleinen Geheimrezepturen. Es gibt inzwischen mehr als 30 Unterarten des Cocktails, wie die Shortdrinks, die Longdrinks, die Dessertcocktails, die Bowle, den Hot Drink, den Fancy-Drink, den Caribic-Drink oder den Tropical-Drink.

Um den Cocktail attraktiv zu gestalten, wird er in speziellen Gläsern angerichtet und mehr oder weniger reichhaltig dekoriert. Für manche Cocktails erhalten die Gläser einen Crusta-Rand aus Zucker, Kokosraspeln, gehackten Nüssen oder Salz. Die Dekoration mit der traditionellen Cocktail-Kirsche und vielen anderen Früchten, Schokoladensplittern oder Oliven wirkt ausgesprochen appetitlich.

Abgerundet wird der Auftritt des Cocktails durch bunte Schirmchen und hübsch verzierte Trinkhalme. Mancher Cocktail wird sogar direkt in der Frucht serviert, zum Beispiel in einer ausgehöhlten Ananas oder Grapefruit.

Wer kann bei einem derartig fruchtigen und appetitlichen Angebot schon widerstehen?


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