Caipiroska im Cocktail-Lexikon


Einer der am weitesten verbreiteten Cocktails ist der Caipirinha. Er lässt sich heutzutage aus keiner Bar, keinem Restaurant und keiner Diskothek mehr wegdenken. Grundlage des Caipirinha ist der Cachaça, ein brasilianischer Zuckerrohrschnaps. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts war der Caipirinha traditionell ein Getränk der brasilianischen Zuckerrohrbauern, der Caipira.

In Europa kennt man den Caipirinha erst seit dem Ende der 70er Jahre. Durch ihn wurde hier der Cachaça erst bekannt gemacht, der mittlerweile in etwa 20 Marken erhältlich ist.

Der klassische Caipirinha setzt sich aus 4 bis 5 cl Cachaça, 1 Limette und 2 Teelöffeln Rohrzucker zusammen. Die halbe Limette wird in Stückchen geschnitten und auf den Boden eines Caipirinha-Glases gegeben, mit Zucker bestreut und mit dem Stößel eines Mörsers oder mit dem für den Caipirinha typischen Holzstößel, dem Muddler, gestoßen, bis der Saft aus der Limette tritt und sich der Zucker löst. Danach wird er umgerührt und das Glas zur Hälfte mit gestoßenem Eis gefüllt, der Cachaça zugegeben, nochmals kurz umgerührt und mit einer Limettenscheibe garniert.

Mit der Verbreitung des Caipirinhas wurden immer wieder andere Varianten mit anderen Basen, aber derselben Zubereitungsart, kreiert. Die populärsten sind der Caipiroska mit Wodka, der Caipirita mit weißem Tequila und der Caipirissima mit hellem Jamaikarum als Basis.

Mit derselben Basis, aber weiteren Zutaten wurden im Heimatland des Caipirinhas, Brasilien, bereits vor dessen Verbreitung in Europa die Varianten Caipipesca mit verschiedenen exotischen Früchten und Caipirossa mit einem Gemisch aus Erdbeeren und Erdbeerpüree zubereitet. Sie sind im Vergleich zum Caipirinha farbenfroher und aromatischer.


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